Die dunkle Seite des Glücks

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Ich bin glücklich!

Es ist so unfassbar, und doch ist es vollbracht. Mein erster Roman ist erschienen.

Die dunkle Seite des Glücks

ist ein Projekt, ein Experiment, ja fast schon ein Wagnis.
Nicht nur, weil ich bisher ausschließlich Kurzgeschichten geschrieben habe, nein!
Auch das Genre, denn es ist ein Liebesdrama, führt mich auf ganz neue Wege.

Dennoch gebe ich gern zu, dass mir die Entwicklung des Romans sehr ans ging und mir viel Freude beim Schreiben bereitete. Die Arbeit mit der Lektorin, den Testleserinnen, all das hat mich viel Nerven gekostet, aber auch wundervolle Stunden beschert.

Um was geht es in dem Roman?

Kurz und knapp: Die Protagonistin Christin kann nicht verhindern, dass ihr Leben langsam aus den Fugen gerät. Und daran ist nicht nur ihre neue Bekanntschaft mit Vincent schuld …

Sofern ich deine Neugierde wecken konnte, noch ein kleiner Tipp:

Das eBook gibt es zur Zeit zum Einführungspreis von

€ 0,99

und ist bei allen gängigen Anbietern und bei Amazon erhältlich.

Ich wünsche dir aufregendes Lesevergnügen mit Chrissy und Vince 😉

Maren G. Bergmann

P.S. Ich sehe gerade, dass ich bereits meine erste 5-Stern-Rezension auf Amazon erhalten habe!!!
Es ist eine sehr schöne Rezension, die den Inhalt gut reflektiert.

Frohes Osterfest

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Ostern.

Wie ist man eigentlich auf den Begriff „Ostern“ gekommen?

Diese Frage sprang mich kürzlich an und ließ mich einfach nicht mehr los.
Also startete ich meine Recherchen und bin auf ganz interessante Thesen gestoßen.

„Ostern“ feiert man bereits seit dem neuen Testament. Im christlichen Glauben zelebriert man die Auferstehung Jesu Christi.
Jedoch bezeichnete man damals diese Zeit als ‚Pessach-Woche‘, die zum wichtigsten Fest des Judentums gehört.

Aber woher kommt eigentlich das deutsche Wort Ostern?
Bei meinen Recherchen bin ich auf kein eindeutiges Ergebnis gestoßen.

Eine Erklärung ist, dass Ostern  mit der Himmelsrichtung Osten zutun hat und von dem englischen Wort ‚Easter‘ abgeleitet wurde. Diese Erklärung ist für mich jedoch nicht schlüssig.

Da halte ich es schon wahrscheinlicher, wenn wir die alten Germanen zu Rate ziehen, die der Göttin Ostara huldigten.
Ostara ist die Göttin des Frühlings. Sie ist für fruchtbare Erde sowie die Liebe verantwortlich.

Ostara

Foto: Wikipedia

Durch philologische Vergleiche wurde sie von Jacob Grimm (1785-1863) ‚gefördert‘, dessen Ostara in der Romantik große Zustimmung fand, sodass sie für die Osterbräuche herhalten musste. Zwar ist dies in der Fachwissenschaft umstritten, was jedoch eher mit der Namensform zusammenhängt, als mit dem Kult.

Weshalb man zu Ostern einen Rammler dazu verdonnert hat, bunt bemalte Ostereier zu verstecken – nun, dazu konnte ich keine vertrauenswürdigen Informationen während meiner Suche finden.

Vielleicht hast Du ja noch eine besser Erklärung für mich?
Ganz egal wie und woran Du glaubst, ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein paar schöne Tage und ein frohes Osterfest!

Maren G. Bergmann

 

Valentinstag

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Bald klingeln wieder die Kassen der Blumenläden, denn am 14. Februar feiern wir Valentinstag.
Für mich war der Valentinstag in dem Sinne ein besonderer Tag, weil an diesem Datum meine Großmutter Geburtstag hatte. Nun feiern wir diesen Tag nicht mehr, da sie nicht mehr unter uns weilt.

Ansonsten kenne ich den Valentinstag nur aus der Werbung, denn bisher hatte ich nie eine Postkarte oder einen Blumenstrauß von einen heimlichen Verehrer bekommen. 😉

Da ich mit diesem ‚besonderen‘ Tag nicht so vertraut bin, er mich aber neugierig gemacht hat, habe ich mich einmal ein wenig umgehört, wie International dieser Valentinstag ist.
Tatsächlich wird er auf diversen Kontinenten gefeiert. Jedoch unterscheiden sich die Brauchtümer ein wenig.

Meine japanische Freundin erzählte mir, dass die Frauen am 14. Februar Schokolade von den Männern geschenkt bekommen. Nach Möglichkeit sollte es selbstgemachte Schokolade oder Pralinen sein. Ich durfte schon viel über die japanischen Traditionen von ihr erfahren, und so kann ich mit Gewissheit sagen, dass man sich in Japan viel Mühe mit diesen kleinen Aufmerksamkeiten macht.
Hat ein Mädchen Schokolade bekommen – so will es der Brauch – dass einen Monat später der sogenannte „Weiße Tag“ gefeiert wird. An diesem Tag revanchiert sich das Mädchen bei dem Jungen mit weißer Schokolade im Gegenzug.
Ein sehr schöner Brauch, wie ich finde. So kommen wenigstens beide Seiten auf ihre Kosten.

Der italienische Brauch ist zwischenzeitlich auch schon zu uns gewandert. Obwohl nicht zwingend der Valentinstag dafür auserchoren wird.
In Italien treffen sich die Verliebten auf Brücken. Dort werden Schlösser mit den Initialen, Sprüchen oder gar Fotos an den Geländern befestigt. Dann werfen die beiden jeweils einen Schlüssel ins Wasser und man wünscht sich etwas.

Finnland hingegen feiert Valentinstag wie die USA. Man verschickt anonyme Karten an die Person, die man verehrt oder gar liebt.
Diesen Brauch habe ich nie richtig verstanden. Warum schickt man heimlich ein Karte an die Herzallerliebste, wenn sie am Ende nicht weiß von wem sie ist? Wie soll sich daraus eine Liebesbeziehung entwickeln?

Wie auch immer. Egal, nach welcher Tradition du diesen Tag feiern wirst, er findet diesmal auf einem Dienstag statt. Nicht gerade der idealste Tag, an dem man viel Zeit mit seiner Liebsten oder seinem Lieben verbringen kann.

Dennoch wünsche dir einen schönen Valentinstag! Egal, wie du ihn verbringen wirst.

Maren G. Bergmann

Fröhliche Weihnachten

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Heute werden die letzten Geschenke noch eingapackt, die allerletzte „geheime“ Zutat für den Weihnachtlichen Nachtisch hinzugefügt, herausgeputzt und auf den Familienchauffeur gewartet.
Weihnachten wird im Kreis der Lieben gefeiert.
Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, den Kindern einen fleißigen Weihnachtsmann und den Erwachsenen ein paar wundervolle Tage in Harmonie.
Maren G. Bergmann

Tagebuch Teil 6

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Hilfe! Bin ich noch normal?

Seit Shades of Grey die Frauen massenweise ans Buch fesselte, der Partner kurz davor war ihnen den Hintern zu versohlen, weil sie die Schmöker einfach nicht aus der Hand legen konnten, ist BDSM in (fast) aller Munde.

Ich selbst konnte mich dem Sog ebenfalls nicht entziehen und wurde neugierig auf diese Art der Sexpraktiken. Zumindest, wie sie in den Büchern dargestellt wurden.
Schließlich kamen mir in den vergangenen Jahren nur Gerüchte zu Ohren und keine Beschreibungen, wie es nun in vielen Erotik-Thrillern und Romanen der Fall ist.
Doch inzwischen bin ich ein wenig genervt. Und da ich nun einmal keine Expertin in dieser Szene bin, würde es mich interessieren, ob tatsächlich jeder Mann, der BDSM praktiziert, groß, muskulös, reich, gutaussehend und verständnisvoll ist.
Dieser Stereotyp scheint wohl der Vorzeigemann dieser Geschichten zu sein.
Die Protagonistinnen hingegen sind häufig unerfahren was BDSM-Praktiken betrifft. Voller selbstzweifel fragen sie sich, ob sie noch ’normal‘ sind, wenn sie sich diesen Spielen hingeben, das Zufügen von Schmerzen ihre Lust entfacht und sie in einem Meer von Orgasmen versinken läßt.

Seit 80 Days, Christian Grey und Co., ist der dominante Mann wieder Inn.
Zumindest, was das Liebesleben anbelangt.
In der Arbeitswelt hingegen, steht die Frau gern ihren „Mann“.
Märchen für Erwachsene, würde ich diese Literatur bezeichnen . – Dies bitte nicht missverstehen 😉

Jeder Mann und jede Frau träumt von dem ultimativen Partner, der ihnen den Himmel auf Erden bereitet  – und nicht nur verspricht -, bestenfalls dazu ein erfülltes Leben bietet.
Diese Bücher finden einen reißenden Absatz und inzwischen frage ich mich, ob in den meisten Beziehungen tatsächlich nur Blümchensex stattfindet oder die Pärchen schon längst nicht mehr so bieder sind, und in den Schlafzimmern ganz andere Wege gegangen werden.
Zugegeben, ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, meinen Mann einmal darauf anzusprechen. Doch bisher fehlte mir immer der Mut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass schmerzhafte Schläge die Libido auf Hochtouren bringt.
Wie ich schon sagte, ich habe es auch noch nicht versucht. Und wie pflegte meine Mutter immer zu sagen:
Du weißt es immer erst dann, wenn du es ausprobiert hast.
Doch in diesem Fall siegt wohl eher die Angst in mir, hebt  mahnend den obligatorischen Zeigefinger und warnt mich davor, mich nicht auf dieses Abenteuer einzulassen.
Ein Punkt steht bei mir auf jeden Fall auf der „Haben-Seite“: Mein Mann ist muskulös, zärtlich, verständnisvoll und gutaussehend. 🙂
Ich weiß, ich bin subjektiv. Doch als seine Frau, nehme ich mir das Recht heraus.
Ich bin halt ein böses Mädchen. 😉

Mit den Romanfiguren ist es nicht anders. Manch einer der männlichen Protagonisten, der im Buch als toll aussehend beschrieben wird, trifft schließlich auch nicht immer meinen persönlichen Geschmack.
So zum Beispiel Guidion Cross aus der Buchserie „Crossfire“.
Männer mit längeren Haaren sind nicht mein ‚Ding‘. Zum Glück hat jede Frau ihre eigenen Vorlieben, ansonsten wäre die Welt nicht so vielfältig und aufregend.

Der Grund, weshalb ich heute – uups, heute ist ja der 06.06. – darüber schreibe… Nun …
Kürzlich wurde ich in eine Situation katapulitiert, die diese Gedanken in mir ausgelöst hat.
Ich hatte gerade meine Mittagspause beendet und war auf dem Weg zurück ins Büro.
Ich stieg aus dem Bus,  als ich sah, wie neben der Bushaltestelle ein kleines Fotoshooting stattfand.
Ich selbst habe den alten Brunnen, der in einer Steinmauer eingelassen ist, schon mehrmals fotografiert, da er einfach ein schönes Motiv abgibt.
An diesem Tag lenkte eine junge Frau meine Aufmerksamkeit auf sich. Sie hatte sehr schöne Unterwäsche an … und war gefesselt.
Die Fotografin gab gerade einige Anweisungen an ihren Assistenten. Er hob das gut verschnürte Model hoch, setzte sie in den Brunnen, der zu diesem Zeitpunkt kein Wasser trug, und fixierte ihre Hände und Füße zusätzlich an den Wasserhahn.
Als er fertig war, fragte er das Model, ob es so ginge und sie lachte und nickte.
Was mich jedoch am meisten beeindruckte, war die Freude und der ausgelassene Enthusiasmus mit denen das 3-Köpfige Team bei der Arbeit war.
Offensichtlich hatte jeder Spaß.
Ich hätte gern länger Mäuschen ‚gespielt‘, doch leider war meine Zeit rum, und ich musste an den Schreibtisch zurückkehren.

Klingt nun wie ein Klischee, was?
Büromaus mit erotischen Träumen …

Es ist ein unerschöpfliches und spannendes Thema. Leider werde ich mir selbst darauf keine Antworten geben können.

Doch eines weiß ich mit Bestimmtheit: Ich bin normal. Auch dann, wenn ich meinem Tagebuch diese Gedanken anvertraue. Sie niederschreibe und meine Neugierde auf dieses Thema trotzdem unbefriedigt bleibt.
Wäre es nicht der Fall, könnte ich keine Geschichten schreiben und Sie, lieber Leser oder liebe Leserin, könnten an meinen Gedanken nicht teilhaben.

Ja. Ich bin normal!
So normal, wie jeder von uns, denn ich bin bestimmt nicht das einzige Wesen auf diesem Planeten mit diesen Gedanken.

Doch eine Frage lässt mich noch immer nicht los.
Wie ist das wirklich mit dem BDSM?
Gern würde ich mich mal mit jemanden darüber unterhalten.

Oder ist es noch immer ein Tabu-Thema?

Maren G. Bergmann

The two noble Kinsmen

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… ist sicherlich eines der unbekannteren Werke von William Shakespeare.

Kaum gespielt und anfänglich aus der Feder von John Fletcher zugeschrieben, wird angenommen, dass Altmeister William Shakespeare dieses Stück in Gemeinschaft mit John Fletcher geschrieben hat.

Als Theaterfan liebe ich Shakespeare und hatte mir das Stück vor einigen Jahren in London im Shakespeare’s Globe Theatre angesehen.

Fasziniert von der Geschichte, habe ich mir sofort das Buch zugelegt und nachgelesen.

Ein Grund, weshalb es so wenig aufgeführt wird, liegt wohl darin begründet, dass es ein sehr aufwendiges Stück mit sehr vielen Charakteren ist. Heutzutage undenkbar, es auf eine Theaterbühne zu bringen. Die Anzahl der Mitwirkenden erreicht fast die Größe eines Ensembles einer Oper.

Es enthält alles was ein Schmöker benötigt: Männerfreundschaften, Komödie, Liebe, Drama, Kämpfe, Eroberungen, Krieg …

Bisher habe ich noch keine Übersetzung ins Deutsche ausfindig machen können. Doch wer Shakespeare liebt, lässt sich davon nicht abhalten.

Maren G. Bergmann

 

Lesung: Liebessprung

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Christiane Bößel packte die Gelegenheit beim Schopfe und meldete sich bei mir, um mir ihr Buch vorzustellen.
Nachdem der erste Kontakt hergestellt war, bekam ich von ihr die Leseprobe, die wie folgt begann:

Ich hatte die Schnauze voll von Penissen.

Nun, diesen Satz ließ ich erst einmal in mir wirken und haderte eine Minute wegen seiner Doppeldeutigkeit.

Wenn ich eine Autorin oder einen Autor und sein Werk vorstelle, weiß ich im Vorwege nie, ob nicht auch Kinder unter den Gästen anwesend sein werden und an der Lesung teilnehmen. Doch diesen Gedanken schickte ich erst einmal in den hinteren Teil der Schublade meines Gewissens und begann die ersten Kapitel von ihrem Buch
Liebessprung zu lesen.
Immer wieder musste ich schmunzeln, über den erfrischenden Liebessprungund humorvollen Schreibstil der Autorin.
Anfangs dachte ich, es wäre ein Herz-Schmerz-Liebesroman, und er wäre für eine Präsentation auf dem Sci-Fantasy Dinner nicht geeignet, bis sich dann herausstellte, dass der Liebhaber aus einem Paralleluniversum kam und somit die Voraussetzung für die Vorstellung des Romans erfüllt war.
Nun wurde ich ganz kribbelig und konnte es kaum abwarten, wie die Zuhörer darauf reagieren würden. Meine Neugierde war geweckt.

Diesmal bekam ich sogar ein Ansteckmikrophon verpasst. Eine ganz neue Erfahrung für mich. Nach anfänglichen technischen Pannen, die aber zügig behoben wurden, konnte es dann losgehen.12232932_981085315284693_2408345185007729226_o

Ich war froh, dass ich Textauszüge ausgesucht hatte, die auch für ein jüngeres Publikum ‚geeignet‘ waren, denn wir hatten zwei Kinder unter den Zuhörern.

Während ich den Text vorlas, waren nur Geräusche aus dem Gastraum des angrenzenden Restaurants und der Küche zu vernehmen.
Nachdem ich geendet hatte und Applaus den Raum erfüllte, trat plötzlich einer der Zwerge vor mich. Mit stolz erhobener Brust hob er seinen Arm. Erstaunt sah ich ihn an und wollte gerade meine Frage formen, als ich sah, wie seine Hand sich zu einer Faust ballte. Jäh schnellte sein Daumen in die Höhe, gefolgt von einem schelmischen Grinsen.
Das wohl schönste Kompliment, das man als Vorleserin bekommen kann:
einen „Daumen hoch“ hatte er mir gegeben. Anscheinend hat ihm die Geschichte auch sehr gut gefallen.

Maren G. Bergmann