Der Norden fährt voll auf Bücher ab!

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Bücherwürmer aufgepasst!

Mit zwei Veranstaltungen an den kommenden Wochenenden wartet der Norden auf.

Am 22. und 23. April findet zum allerersten Mal die BookOldesloe 2017 statt.
Gleich zu Beginn wird es kriminell!
Am 22.04.17 ab 18:00 Uhr findet im Kunst- und Bildungszentrum in Bad Oldesloe die Krimi-Nacht statt. Krimi- und ThrillerautorInnen geben ein Stell-Dich-Ein und lesen aus ihren Werken.
Mit € 3,50 bist du dabei und wirst es nicht bereuen!

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Am 23.04.17 ist viel Fantasie gefragt. Dann kommen die Phantastik-Fans auf ihre Kosten. Neben Autorenlesungen werden auch Schreibworkshops angeboten. Der Eintritt ist frei.

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Nachdem du den Maifeiertag überstanden hast, geht es das Wochenende nach Kiel. Genauer gesagt nach Kronshagen.
Vom 05.05. bis zum 07.05.2017 lädt der Schriftstellerverein Schleswig-Holstein zu den Literaturtagen in Kronshagen ein.
Am Freitag, 05.05.17 um 15:00 ist Eröffnung. Nach der Begrüßung wird es literarische Kostproben im Bürgerhaus von Kronshagen (Kopperpahler Allee 67 – 24119 Kronshagen) geben. Ab 19:30 gibt es ‚Literatur am Abend‘. Franz Kratochwil führt durch das bunte Programm.
Unter dem Motto „Von der Küste in die Welt“ stellen sich am Samstag , den 06.05.2017 von 15:00 bis 17:00 Uhr Autorinnen und Autoren dem Publikumspreis.
Die Beste Geschichte wird prämiert.
Entscheide selbst, welche Autorin/welcher Autor, dich mit ihrer/seiner Geschichte überzeugt hat.
Ab 19:00 Uhr gibt sich der Autor Feridun Zaimoglu die Ehre und liest aus seinem neuen Roman „Evangelio“.
Der Sonntag ist den Schülern vorbehalten. Ab 11:00 Uhr erzählen Jungautorinnen und Autoren unter den Motto „Flaschenpost in die Zukunft“, was sie sich darunter vorstellen. Der Austragungsort ist die Aula des Gymnasiums in Kronshagen.

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Zwei Veranstaltungen wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Da ist bestimmt auch für Dich etwas dabei.

Maren G. Bergmann

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Wenn Bücher Realität werden

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Du hast einen Traum?

Dieser Traum beinhaltet einen Besuch auf Hogwarts?

Dieser Traum kann nun in Erfüllung gehen.

Hogwarts liegt gerade mal eine gute Flugstunde von Hamburg entfernt. Genauer gesagt in der Nähe von London.
Und wieder haben die Engländer in Sachen Entertainment eine zauberhafte Idee umgesetzt.

Besuche den großen Saal in Hogwarts oder Dumbledores Arbeitszimmer. Mache einen Spaziergang durch die Winkelgasse und seinen Geschäften. Dann aber nicht vergessen, bei Ollivanders Zauberstabgeschäft vorbei zu schauen!
Besichtige den Gemeinschaftsraum in Gryffindor, Professor Umbridges Arbeitszimmer oder Hagrids Hütte.
Erhasche ein Foto mit Dobby oder nimm Platz im echten Hogwartsexpress. Außerdem kannst du dein Glück versuchen und mit dem Gepäckwagen durch die Wand am Gleis 9 3/4 laufen …
Wenn du eine Pause brauchst, erhole dich bei einem großen Glas Butterbier. Das macht dich wieder fit!

Du interessierst dich auch dafür wie Zauberei funktioniert?
Nichts leichter als das. Hier erhälst du einen Einblick in die Animatronik und die Green-Screen-Technik. Aber Vorsicht davor, wenn Illusionen zur Realität werden  😉
Entdecke unzählige Originalrequisiten aus der beliebten Filmserie.
Im Außenbereich kannst du neben Harrys Zuhause im Ligusterweg auch den Knight Bus, Hagrids Motorrad, das fliegende Auto der Weasleys und viele weitere kuriose Requisiten entdecken und selbst mal eine Runde drehen.

Wenn das nicht nach Spaß für Jung und Alt klingt, dann weiß ich auch nicht weiter.

All dies und noch viel mehr, bieten die Warner Bros. Studios in Leavesden an.
Leavesden liegt ca. 34 Kilometer nordwestlich von London. Mit der Tube oder dem Bus brauchst du gut 1.5 Stunden dahin.

Der Eintrittspreis der Studio-Tour liegt bei 35 Pfund.

Sollte dir London nicht zusagen, die Universal Studios in Hollywood bieten ebenfalls eine zauberhafte Tour an.

Hier kann man in eine zauberhafte Buch- und Filmserie eintauchen und es Wirklichkeit werden lassen.

Maren G. Bergmann

Das klingt wie Poesie in meinen Ohren

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Am vergangenen Mittwoch fand eine Veranstaltung mit dem klangvollen Namen „Eidelstedter Poeten“  im  Bürgerhaus Eidelstedt in Hamburg statt.
Ich gebe zu, mit Poesie habe ich nicht viel am Hut. Eine befreundete Autorin überredete mich bei unserem letzten Treffen, dass ich dort einmal vorbeischauen sollte.
Schließlich darf jeder an dem Abend das Vorlesen, was aus seiner eigenen Feder entstammte.
Ich kam ihrer Einladung nach, meldete mich über die Facebook-Seite an, packte meine Anthologie ein, und machte mich abends auf dem Weg dorthin.
Es war noch nicht einmal schwer zu finden, da der Weg zum Bürgerhaus sehr gut ausgeschildert war. Die Veranstaltung sollte in der integrierten Cafébar stattfinden.
Kaum hatte ich den Raum betreten, wurde ich – zu meiner Überraschung – persönlich von Artur Hermanni begrüßt. Verwirrt starrte ich die Hand an, die mir der freundliche Pianist des Abends entgegenstreckte.
„Woher kennen Sie mich?“, fragte ich total perplex.
„Sie haben sich über Facebook angemeldet“, entgegnete er mit einem Lächeln und mir fiel ein Stein vom Herzen. Gleichzeitig war ich gerührt, über die Aufmerksamkeit, die man der Facebook-Seite schenkte, über der man sich anmelden kann.

Kurz nach 18:30 Uhr kam Bilk van Willich, der Moderator der Veranstaltung. Gemütlich setzte er sich an einen Tisch, holte Papier und Stift hervor, und dann konnte man sich bei ihm in einer Liste eintragen, wenn man etwas vortragen wollte.
Es ist kein Muss, sondern ein ‚kann‘. Schließlich freut sich jeder Vortragende auch über Zuhörer.
Ich gab mir einen Stoß und meldete mich mit meiner Kurzgeschichte „Der Abschiedsbrief“ an.

10 Minuten stehen demjenigen zur Verfügung, der sich gern ausprobieren möchte. Eine Vorgabe, die eine der Teilnehmerinnen um 3 Minuten überzog. Allerdings mit vorheriger Ankündigung und Genehmigung von allen im Raum.
Der Beitrag mit Überlänge war auch sogleich der Erste.

Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Die Dame, ihr Alter schätzte ich auf über 70, schien eine Geschichte aus ihrem Leben vorzutragen, die zur Karnevalszeit spielte.
Nun mag man sagen, dass der Karneval in den norddeutschen Gefilden nicht gerade einen hohen Stellenwert hat … Und dennoch, die Geschichte war es allemal wert gehört zu werden.
Donnerlittchen! Vor gut 50 oder 60 Jahren hatten die Damen es faustdick hinter den Ohren!
Nicht nur dieser Beitrag erheiterte die Zuhörerschaft. So wurden neben Prosa auch einige Kurzgeschichten, die einem die Gänsehaut über den Rücken jagten und über gemästete Kinder, die letztendlich auf der Speisekarte eines Restaurants landen, erzählt. Natürlich wurden auch Gedichte vorgetragen.

Und wem das alles noch nicht intellektuell genug war, der konnte sich bei den ‚Schlimmerixen‘, in Form von Reimen, seine Portion Literatur zu Gemüte führen.
Zudem erzählte ein Mitarbeiter aus dem ansässigen Heimatmuseum – auf sehr humorvolle Art – die biografische Geschichte über den Eidelstedter Fahrschulbesitzer Döblitz. Wie der Gründer dazu kam die Fahrschule zu eröffnen, obwohl er selbst keinen Führerschein besaß.

Alles in allem ein geselliger Abend.

Solltest du mal in der Nähe sein, schau einfach vorbei.
Der Eintritt ist frei!

Maren G. Bergmann