Schwestern des Mondes – Die Hexe

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von Yasmine Galenorn

Band 1 beschäftigt sich mit Camille, die eine Hexe ist.

Aus diesem Grund habe ich mir das Buch geholt. Ich wollte gern mal wieder eine Geschichte mit oder über eine Hexe lesen.

Ich mag Geschichten, bei denen den Protagonisten nicht immer gut wegkommen und mal nicht so superheldhaft die Welt retten.
Der Charakter der Camille gefiel mir sehr gut. Schon weil ihre Zaubersprüche häufig schief laufen und sich sogar gegen sie wenden.
Das brachte mich nicht nur einmal zum Lachen.

Zu Camille gesellen sich noch ihre beiden Schwestern: Delilah, eine Werkatze sowie Menolly, die in einen Vampir verwandelt wurde. Alle drei Frauen haben ihre Stärken und Schwächen, was daherrührt, dass sie keine reinblütigen Wesen sind. Sie sind halb Mensch halb Fee. Sie fühlen sich weder der Erde noch der Anderwelt wirklich verbunden, da sie in beiden Welten als Mischlingswesen nicht anerkannt werden.
Eigentlich sind sie Geheimdienstagentinnen und helfen Chase, einem Menschen, den Mord an einem zu klein geratenen Riesen zu lösen, der zudem noch ihr Freund war.

Hier tummeln sich die Fantasywesen, geben sich in einer Kneipe ein Stell-dich-ein, die gleichzeitig das Portal zwischen den beiden Welten bildet.

Es kommt wie es kommen muss, der Dämon Schattenschwinge schafft es durch das Portal auf die Erde und verbreitet Schrecken. Das Ende verrate ich nicht.

Mein Fazit:

Die Dialoge sind witzig, die Story einfach gehalten, jedoch nicht ganz so gut ausgearbeitet. Das Ende hätte mehr Power vertragen können, stattdessen wirkte es ein wenig übereilt.
Dennoch habe ich mich gut unterhalten.

Werde ich den nächsten Band lesen?

Ja. Denn ich mag die lockeren Sprüche, gespickt mit ein wenig Erotik von Camille.

Maren G. Bergmann

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Begegnung mit Autoren

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Das ist doch mal eine schöne Sache!

So darf das Jahr gern beginnen. 🙂

In Bad Segeberg – genauer gesagt, in der Blattlese, geben Autorinnen und Autoren aus dem Fantasy- und Abenteuer Genre ein Stell-Dich-Ein!

Am 21. Januar 2017 – ab 10:30 Uhr – treffen sich Kim Rylee, Miri Hansen, Sabine Kalkowski, Birgit Böhm, Brita Rose-Billert und Arne Rosenow bei einem Frühstück.
Dort kannst du deinem Lieblingsautor oder deiner Lieblingsautorin nach Herzenslust Löcher in den Bauch fragen.

Da Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich!

Du schaffst es nicht zum Frühstück?
Möchtest aber trotzdem eine Begegnung der besonderen Art haben?

Im Anschluss, ab 14:00 Uhr,  findet in der Blattlese die Fantasy- und Abenteuer Lesung mit den Autoren statt, die persönlich aus ihre Werken lesen.
Der Eintritt ist FREI!

Freu dich auf einen Tag der besonderen Begegnung.

Maren G. Bergmann

 

 

Crossfire

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‚Crossfire ist ein Abklatsch von Shades of Grey …‘

… sagen einige SoG-Fans.

Nun … diese Aussage mag zutreffen, dennoch gibt es Unterschiede.

Hier begegnen sich nicht zwei unterschiedliche Welten.
Beide Protagonisten sind wohl betucht. Sie leiden nicht unter Minderwertigkeitskomplexen, da sie sich ihres guten Aussehens bewusst sind.

Ich mag die Vergangenheit um Eva Tramell und Gideon Cross.
Deren kaputte Psyche, die sich darin ausdrückt, dass die eifersüchtige Eva gern ein selbstständiges und selbst bestimmendes Leben führen möchte.
Der besitzergreifende Gideon hingegen tröstete sich mit seinem Erfolg über sein schweres Kindheitstrauma hinweg.
Beide haben daran zu knapsen, was nicht ungewöhnlich ist, wenn man als Kind diese Erfahrungen gemacht hat.
Beiden ist auf derselben Art und Weise Schlimmes zugefügt worden.

Nachdem ich die Hörbücher von Shades of Grey beendet hatte, suchte ich nach einem weiteren Roman, dessen Thema ähnlich angelegt ist. Dabei stieß ich auf die Crossfire – Reihe.

Ich wurde positiv überrascht.

Auch wenn immer wieder gesagt wird, es sei ein Abklatsch von Shades of Grey – hey!
Kommt schon. Jetzt mal ehrlich …
Wie viele erotische Romane gibt es schon mit kreativen, hintergründigen Stories?
Basieren nicht die meisten Liebesgeschichten auf einer Cinderella-Story?

Sylvia Days Schreibstil ist flüssig ist. Sie zwingt den Roman nicht in die Länge, und zu mehr Seiten, durch ständige Wiederholungen à la Wie gut ihr Christian Grey doch heute wieder aussieht.
Und so gern die SoG-Fans mich jetzt ans Kreuz nageln wollen, sei kurz angemerkt:
Ich mochte auch die Geschichte um Christian und Anna gern hören.

Allerdings kommt es mir manchmal so vor, dass Eva und Gideon nur miteinander vögeln, weil ihnen langweilig ist, oder ihnen gerade nichts besseres einfällt. Na, und dann ist da ja auch noch der allzu befriedigende Versöhnungssex nach einem Streit …

Die erotischen Szenen in Crossfire sind sehr variabel geschrieben. Mal vulgär, mal überspitzt, dann wiederum zärtlich, mit viel Einfühlungsvermögen und mehr Vokabular, was der Beschreibung des Aktes anbelangt.
Mag sein, dass sich das in den nächsten Bänden relativiert, doch so weit bin ich noch nicht…
Wer sich gern in ein diffiziles erotisches Abenteuer flüchten möchte, wird hier bestens bedient.

Männer mit ‚Stehvermögen‘ sind in der Romanwelt wohl mehr als nur angesagt.

Mein Fazit:
Wer Shades of Grey liebt, wird auch Crossfire mögen.

Die Reihe muss sich nicht verstecken, denn die Lebensgeschichten, die hinter den beiden Protagonisten stecken, versprechen spannend zu bleiben. Gut verpackt und mit einer ordentlichen Portion Erotik, kann sich die Hörerin in ein prickelndes Abenteuer fallen lassen und dabei über ihren Traummann sinnieren.

Lesermeinungen

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Ich freue mich immer, wenn mir Leser ihre Meinung mitteilen. Egal ob positiv oder negativ. Alles bringt einen Autor weiter, bestärkt ihn oder weist ihn darauf hin, woran er noch zu arbeiten hat.

Natürlich bade ich lieber in positiven Beurteilungen. Wer tut das nicht?
Das ist Balsam für die Seele.

Auch zu meiner Anthologie gab es Lesermeinungen zu den einzelnen Geschichten, die ich hier einmal präsentieren möchte.

Der Abschiedsbrief

  • Oh, welch schauerliches Vergnügen, dieser Dame bei der Arbeit zuzuschauen, zumal nicht nur die, sondern auch das Publikum meist großen Gefallen an ihrem orgastischen Tun hatte. Grauenhaft und barbarisch? Die Ärmste – nur weil sich der Geschmack, den sie so liebte, veränderte, muss sie gehen. Die Welt ist ungerecht! Fürwahr!
    LG Gitta
  • Sie hat viele Berühmtheiten getroffen. Einschneidende Maßnahmen hat sie ermöglicht.
  • Raffiniert gewählte Worte – von scharfem Verstand geschrieben.

 

Wie machen es die Spione nur?

  • Tolle Werbung für die Vorsorge. Und wieder mit Deinen goldigen Schlenkern in der Geschichte. Dankeschön !
    LGPfeiffer
  • Klasse geschriebene und spannende Geschichte. Am Anfang weiß der Leser nicht, was passiert sein könnte. Irgendwie ist alles unheimlich.
  • Bei dem Titel hätte ich nicht gedacht, dass die Geschichte so eine Wendung nehmen würde. Aber diese war gut eingebaut. Mir gefällt es, dass man erst zum Schluss richtig versteht, worum es eigentlich geht. Alles in allem ist diese Kurzgeschichte gut gelungen.

 

Die Fremde im Badezimmer

  • Großartig, Respekt, Bewunderung und Herzlichen Dank für´s Lesenmöglichmachen!!!
    LG Pfeiffer
  • irre – spannend und sehr unheimlich..gefangen im eigenen Körper der nun leblos zu Boden gleitet im Nichtmehrsein….
    gut geschrieben..dieser kleine Thriller!
  • Hui, sehr schön geschrieben! Hat mir echt gefallen, dein kleiner Thriller 😉 GLG
  • na, nun bin ich gespannt, wie mein Tag verläuft – vielleicht hätte ich es nicht v o r dem Frühstück lesen sollen?
    gruseldusel….
    LG Gitta
  • Interessant … Und gut geschrieben. Alltägliches, das aus den Fugen geraten ist … Oder auch umgekehrt – wie man’s nimmt …
    Liebe Grüße
    Rosa
  • Eine virtuelle Welt im Spiegel von wo auch immer . ihrgendwie gruselig. ..aber gut.

 

Übertragene Lebenszeit

  • Nun frage ich mich, welche Hölle ist denn nun schlimmer? Gute Geschichte.
    Liebe Grüße Dora
  • Tja der kleine Beigeschmack bleibt .Ironie des Schicksals.
  • So ein „Beschiss“ – war wohl nix mit der freien Wahl – spannendes Thema, finde ich und gerade, dass Du es offen gelassen hast, ist gut, weil es die Spannung erhöht…
    LG Gitta
  • Coole Idee!  Interessanter Gedanke, den deine Kurzgeschichte ausmacht. =)

 

Unerwarteter Besuch

  • nichts für einen frühen Morgen – oder? Doch! Eher morgens als in der Nacht – denn dann gruselt es noch mehr…
    Knochen sind ja eigentlich nichts Besonderes – aber die eigenen??? Blank…. Horror!
    LG Gitta
  • Das ist wirklich Horror pur, aber tollerzählt.
    LG Rainer
  • Ganz toll und spannend!
  • Wie gruselig. Die arme Hexe. Nun hat sie endlich Besuch und ihre baldige unendliche Ruhe 🙂
    Gern gelesen.
    LG Ute
  • Da kommt einem ja die Gänsehaut. Hexen und Ratten – spannend geschrieben.

 

Moon River

  • Herrlich, wenn die Phantasie mit einem durchgeht. Kurzweilige Geschichte und nichts für Menschen mit Flugangst… lächel.
  • Welch „brillante“ Vorbereitung auf den gebuchten Flug am Abend – au weiha, das wird Nerven kosten.
    Einen tollen Spannungsbogen hast Du hier geschaffen, ja es kribbelt beim Lesen…
    LG Gitta

 

Insgesamt sieben Geschichten die es in sich haben.
Neugierig geworden?

Hinter der Tür lauert das Ungewisse“ ist erhältlich als eBook für € 0,99 bei allen gängigen eBook-Anbietern.
Oder als Taschenbuch für € 5,68 bei Amazon erhältlich.

Ich wünsche spannende Unterhaltung!

Maren G. Bergmann

Blogtour „Die Legende von Oasis“ – Tag 4

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Herzlich Willkommen!

Heute ist der 4. Tag der Blog-Tour  für
„Die Legende von Oasis“
einem Roman von Janine Tollot.

Als Janine Tollot gefragt hatte, wer Lust hätte eine Blog-Tour mit ihr zu machen, habe ich mich sofort gemeldet.
Schließlich geht es hier um die Ozeane und ihre Bewohner. Ein Thema, das mir ganz besonders am Herzen liegt.

Doch nun zum Buch. Hier erst einmal der Klappentext:

Brielle ist ein rebellisches Mädchen, das ihr Leben auf einem Segelschiff verbringt und täglich auf der Suche nach Abenteuern ist. Seit Kindertagen träumt sie davon, so wie die Orkusianer, eine Fischflosse zu haben und durch die Meere von Oasis zu schwimmen. Eines Tages macht sie unter Deck eine grausige Entdeckung: ein Gefangener, von dem niemand sonst auf dem Schiff zu wissen scheint. Dieser behauptet, der vergessene Gott Isea und König der Orkusianer zu sein. Brielles Mutter, so behauptet er, die selbst eine Göttin sei, habe ihn gefangen genommen, um sich an ihm zu rächen.
Brielle ist misstrauisch, aber könnte Isea ihre Chance sein, um endlich eine Orkusianerin zu werden – ihre Chance auf Freiheit?
Doch sie hat keine Zeit, ihre Entscheidung zu überdenken, denn sie wird vom Strudel der Ereignisse mitgerissen. Die zornige Göttin Este rüstet zum Krieg, um die sechs Unterwasserreiche von Oasis zu zerstören. Und Brielle findet sich plötzlich inmitten eines schrecklichen Feldzugs wieder – angefacht von ihrer eigenen Mutter.

Bist du neugierig geworden?
Dann lasse dich erst einmal in die Unterwasserwelt entführen, mit all seinen atemberaubenden Bewohnern und wie sie entstanden ist.

Ozeanologie für Dummies – oder: Wie mein Roman entstand – Teil 3

Interessante Fakten der Meere:

1. Meeresleuchten

Das sind Lichterscheinungen im offenem Meer und an den Küsten durch Biolumineszens (Erklärung weiter unten). Es ist eine Ansammlung von Mikroorganismen – Dinoflagellate genannt. Diese sind grün, rot oder blau. Manchmal sind diese Algenteppiche so groß, dass man sie sogar vom Weltraum aussehen kann. Zudem sind sie die Basis in der Ernährungspyramide der Ozeane und dort finden auch die bekannten Massenfressereien statt. In „Die Legende von Oasis“ nehmen die Orkusianer Brielle und Rahes an so einem Festschmaus teil.

Meeresleuchten

  1. Biolumineszens

Als die Orkusianerin Brielle zum ersten Mal in die Tiefen des Meeres abtaucht, lernt sie die Schönheit und Sonderheit der Biolumineszenz kennen. Weil dieses Wort ein furchtbarer Zungenbrecher ist und um der Verständlichkeit willen, habe ich im Buch stattdessen den Begriff „lichterzeugend“ verwendet. Diese leuchtenden Organismen erzeugen selbst Licht, entweder mit speziellen Leuchtorganen (Photophoren genannt) oder durch die Aufnahme von biolumineszenter Bakterien in ihr Gewebe. Wie das Licht entsteht, ist eine chemische Reaktion und um das näher zu erklären, müsste ich ins Fachchinesisch wechseln. In der Tiefsee sind etwa 75 bis 80 Prozent aller Arten Lichterzeuger. Die Leuchtorgane variieren in Größe, Form, Farbe und Lage, sodass verschiedene Arten und sogar Geschlechter ihre eigenen Schlüsselsignale haben.

Biolumineszierende Quallen:
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  1. Pfiesteria

Das ist eine tödliche Waffe, welche die Göttin Este einsetzt, um das tropische Korallenriff Antinas und all seine Bewohner zu vernichten. Aber was genau ist die Pfiesteria? Es sind Algenblüten, die einen sehr komplexen Lebenszyklus haben. Sie können sich in 24 verschiedenen Stadien und Formen hin und her bewegen und erbeuten Fische, die 10`000 Mal größer sind als sie selbst.

Sie leben in langsam fließenden, den Gezeiten ausgesetzten Flussmündungen im Brackwasser. Dort lauern sie im Schlamm und warten auf vorbeischwimmende Fische. Etwas, das der Fisch aussondert, weckt die Algenblüten auf und verwandelt sie in Dinoflagellate (halb Pflanze, halb Tier). Angetrieben durch lange Geißeln, schwimmt die Pfiesteria auf die Beute zu. Hier sondert sie einen Giftstoff ab, der die Atmung des Fisches lähmt. Er stirbt an Erstickung. Die Lähmung hindert ihn zudem an der Flucht. Wunden entstehen in dem Schuppenkleid, die Haut löst sich auf und der Fisch stirbt. Dann verwandelt sich die Dinoflagellate in eine Amöbe, damit sie besser auf dem toten Fisch herumkrabbeln und die abgelösten Hautfetzen fressen kann. Ist das nicht faszinierend?

Der extravagante Lebenszyklus der Pfiesteria:

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Quelle: https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRTbPJMw2cxSjkvGLJUhuTgaqxenzP6ubbhBfB3mFL-SgipXqMp0w

  1. Hast du gewusst, dass es auch im Meer Wetter und Jahreszeiten gibt?

An Kontinentalhängen lösen starke abyssische Strömungen gewaltige Wirbeln aus – analog der Hurrikans in der Atmosphäre – die die Hänge entlangfegen und das Sediment tagelang aufwühlen. Mächtige Schlammwolken werden ins Wasser getrieben und verwandeln den Meeresboden beim Absetzen in eine Gegend, die wie eine geputzte Schiefertafel aussieht.

Dann: Plankton blüht im Frühjahr und stirbt in großen Mengen, sobald der Sommer kommt. Der Detrius ist nicht länger ein Schneefall, sondern ein Schneesturm und sinkt in mächtigen Schüben in die Tiefe. Er fällt so schnell, dass er noch grün unten ankommt und sich als flockige Matten auf den Hängen von Vulkanen, in Furchen und Senken ablegt und sie stauen sich sogar zu Hügeln auf.

Meeresschnee:

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Quelle: https://encrypted-tbn2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT6y4-VkepBWExamrPg5fSodQ_9vsX6GSVO79jQoHvdXOBm-hH4

  1. Der Mittelozeanische Rücken

Das ist ein langes, submarines Gebirge (das längste der Welt), eine Kette aus Vulkanen, die sich mehrere zehntausend Kilometer lang wie eine Naht um die Erde zieht. Noch kein Mensch hat einer dieser Gipfel erklommen. In Oasis gibt es aus so eine Bergkette, nur nenne ich diese „Ozeanische Bergrücken“. Weil hier ständig Lava ausgespeiht wird, ist dies die Geburtsstätte von neuem Meeresboden.

Diese Grafik zeigt, wie sich die verschiedenen tektonischen Platten bewegen:

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  1. Und somit kommen wir zu der Faszination der Plattentektonik

Die Mittelozeanischen Rücken bilden die Scheitelzone, von wo aus zwei tektonische Platten auseinanderdriften. Das kommt daher, weil sich die Rifts (vulkanische Spalten) ständig mit Magma füllen, welches aus dem heißen Gesteinsmantel der Erde quillt und dadurch weitet sich der Meeresboden aus. Und dies wiederum bewirkt, dass sich die tektonischen Platten (10-100 Km dick) in unglaublicher Langsamkeit wie Eisbrecher ihre Wege über den Meeresboden bannen. Und wenn sie dann auf einen Kontinent treffen, gleitet die Platte in einen Tiefseegraben hinab und zurück in den Erdmantel, wobei er die übrige Platte mitzieht. Das ist das größte Recycling-System der Welt!

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  1. Die Meere enthalten zirka 1
    `370 Millionen Kubikkilometer Wasser.
    Davon sind 30 Millionen Tonnen Salz pro ein km3 gelöst. Die durchschnittliche Tiefe beträgt 3`970 Meter. An der tiefsten Stelle könnte das Meer das höchste Gebirge der Welt aufnehmen und es wäre noch immer zwei Kilometer unter der Meeresoberfläche.

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  1. Die tiefste, bekannteste Stelle der Erde ist das Challenger-Deep, auch Marianen- Graben genannt. Es befindet sich im Pazifik und reicht 11`040 Meter tief.

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Quelle: http://deepseachallenge.com/wp-content/uploads/2012/03/mariana-trench-graphic-30812.jpg


  1. Wasser tritt als einziges Element der Erde in drei natürlichen Zuständen auf: fest, flüssig und gasförmig. Eis ist weniger dicht als Wasser, was bei allen anderen Elementen des Periodensystems genau umgekehrt ist.

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  1. Hast du gewusst, dass sich der atlantische Ozean jedes Jahr um zwei Zentimeter vergrößert? Und dies auf Kosten des Pazifischen Ozeans, der deswegen kleiner wird. Irgendwann wird der Pazifik verschwunden sein, wie die untergegangene Tethys. Siehe dazu die Weltkarte der Kreidezeit, aber wenn du mehr über diesen Ozean wissen möchtest, kannst du das jetzt selbst googeln 😉

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Und hier kommt nun das Gewinnspiel!

Zu gewinnen gibt es je ein Taschenbuch von „Die Legende von Oasis“ pro Blog-Beitrag. Was du dafür tun musst: Bitte kommentiere diesen Beitrag, egal ob kurz oder lang, und beantworte folgende Frage: Welcher dieser zehn Fakten hat dich am meisten fasziniert?

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Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren möglich. Falls du unter 18 Jahre alt bist, musst du dir die Erlaubnis des Erziehungsberechtigten einholen.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne
  • Als Teilnehmer am Gewinnspiel erklärst du dich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin im Gewinnfall übersendet werden darf und dein Name als Gewinner bekannt gegeben wird.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedenen Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel endet am 29.07.2016 um 23:59 Uhr

 

Morgen, also am Freitag, den 29.07.2016 ist der letzte Tag der Blogtour:
Die Figuren in „Die Legende von Oasis“ bei  fantworld-buch.jimdo.com

Du glaubst, du hast etwas verpasst? Die Faszination hat von dir Besitz ergriffen?
Dann besuche die vorherigen Blog-Berichte:

Montag, 25.07.16 Interview mit der Autorin bei wildbookheart.blogspot.de 

Dienstag, 26.07.16 Ozeanologie für Dummies – oder: wie mein Roman entstand. Teil 1 „Die animalischen Protagonisten von Oasis“ bei Letannas Bücherblog

Mittwoch, 27.07.16 Ozeanologie für Dummies – oder: wie mein Roman entstand. Teil 2 „Die Schauplätze von Oasis“ bei mir  (http://mybookishdream.blogspot.de/ )

Happy Hour in der Hölle

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Ein Engel als Anwalt. Wenn das an sich schon kein Widerspruch ist.

Dazu ist er auch noch unsterblich in die Dämonin Caz verliebt, die er um jeden Preis aus der Hölle, und aus den Klauen des Großfürsten Eligors, befreien will.
Bobby Dollar nimmt einiges in Kauf, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Eines Tages erwacht er in einem Dämonenkörper und macht sich auf die Suche nach dem Eingang zur Hölle.
Dort angekommen stellt er fest, dass diese in mehreren Ebenen eingeteilt ist. Je tiefer er mit dem Fahrstuhl nach unten fährt, desto schlechter ergeht es ihm. Er kann den Druck kaum aushalten. Zu seinem Glück wohn Caz in der oberen Etage, doch da muss er erst einmal hingelangen. Und auch in der Hölle macht das Streben nach etwas „Besserem“ nicht Halt.

Mit viel Fantasie und Wortwitz begleitet der Leser Bobby Dollar auf seine Rettungsmission. Ob diese ihm gelingt, verrate ich nicht.

Anfangs sehr angetan von dem dunklen Humor und vielen Sprüchen, musste ich nach einiger Zeit feststellen, dass es manchmal auch zu viel des Guten war.
Bobby Dollars Suche in der Hölle zieht sich, und man hätte es gern etwas abkürzen können. Dennoch hat mich die Vielfalt, mit der Tad Williams die unterschiedlichen Ebenen und die Höllenbewohner sowie deren ‚Lebensstil‘ und bösen Taten beschreibt, veranlasst, keine Zeile zu überspringen.

Auf jeden Fall werde ich mir noch den ersten Teil zu Gemüte führen, denn der soll – Gerüchten nach – viel besser sein.

Davon werde ich mich aber selbst überzeugen.

Maren G. Bergmann