Crossfire

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‚Crossfire ist ein Abklatsch von Shades of Grey …‘

… sagen einige SoG-Fans.

Nun … diese Aussage mag zutreffen, dennoch gibt es Unterschiede.

Hier begegnen sich nicht zwei unterschiedliche Welten.
Beide Protagonisten sind wohl betucht. Sie leiden nicht unter Minderwertigkeitskomplexen, da sie sich ihres guten Aussehens bewusst sind.

Ich mag die Vergangenheit um Eva Tramell und Gideon Cross.
Deren kaputte Psyche, die sich darin ausdrückt, dass die eifersüchtige Eva gern ein selbstständiges und selbst bestimmendes Leben führen möchte.
Der besitzergreifende Gideon hingegen tröstete sich mit seinem Erfolg über sein schweres Kindheitstrauma hinweg.
Beide haben daran zu knapsen, was nicht ungewöhnlich ist, wenn man als Kind diese Erfahrungen gemacht hat.
Beiden ist auf derselben Art und Weise Schlimmes zugefügt worden.

Nachdem ich die Hörbücher von Shades of Grey beendet hatte, suchte ich nach einem weiteren Roman, dessen Thema ähnlich angelegt ist. Dabei stieß ich auf die Crossfire – Reihe.

Ich wurde positiv überrascht.

Auch wenn immer wieder gesagt wird, es sei ein Abklatsch von Shades of Grey – hey!
Kommt schon. Jetzt mal ehrlich …
Wie viele erotische Romane gibt es schon mit kreativen, hintergründigen Stories?
Basieren nicht die meisten Liebesgeschichten auf einer Cinderella-Story?

Sylvia Days Schreibstil ist flüssig ist. Sie zwingt den Roman nicht in die Länge, und zu mehr Seiten, durch ständige Wiederholungen à la Wie gut ihr Christian Grey doch heute wieder aussieht.
Und so gern die SoG-Fans mich jetzt ans Kreuz nageln wollen, sei kurz angemerkt:
Ich mochte auch die Geschichte um Christian und Anna gern hören.

Allerdings kommt es mir manchmal so vor, dass Eva und Gideon nur miteinander vögeln, weil ihnen langweilig ist, oder ihnen gerade nichts besseres einfällt. Na, und dann ist da ja auch noch der allzu befriedigende Versöhnungssex nach einem Streit …

Die erotischen Szenen in Crossfire sind sehr variabel geschrieben. Mal vulgär, mal überspitzt, dann wiederum zärtlich, mit viel Einfühlungsvermögen und mehr Vokabular, was der Beschreibung des Aktes anbelangt.
Mag sein, dass sich das in den nächsten Bänden relativiert, doch so weit bin ich noch nicht…
Wer sich gern in ein diffiziles erotisches Abenteuer flüchten möchte, wird hier bestens bedient.

Männer mit ‚Stehvermögen‘ sind in der Romanwelt wohl mehr als nur angesagt.

Mein Fazit:
Wer Shades of Grey liebt, wird auch Crossfire mögen.

Die Reihe muss sich nicht verstecken, denn die Lebensgeschichten, die hinter den beiden Protagonisten stecken, versprechen spannend zu bleiben. Gut verpackt und mit einer ordentlichen Portion Erotik, kann sich die Hörerin in ein prickelndes Abenteuer fallen lassen und dabei über ihren Traummann sinnieren.

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