Happy Hour in der Hölle

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Ein Engel als Anwalt. Wenn das an sich schon kein Widerspruch ist.

Dazu ist er auch noch unsterblich in die Dämonin Caz verliebt, die er um jeden Preis aus der Hölle, und aus den Klauen des Großfürsten Eligors, befreien will.
Bobby Dollar nimmt einiges in Kauf, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Eines Tages erwacht er in einem Dämonenkörper und macht sich auf die Suche nach dem Eingang zur Hölle.
Dort angekommen stellt er fest, dass diese in mehreren Ebenen eingeteilt ist. Je tiefer er mit dem Fahrstuhl nach unten fährt, desto schlechter ergeht es ihm. Er kann den Druck kaum aushalten. Zu seinem Glück wohn Caz in der oberen Etage, doch da muss er erst einmal hingelangen. Und auch in der Hölle macht das Streben nach etwas „Besserem“ nicht Halt.

Mit viel Fantasie und Wortwitz begleitet der Leser Bobby Dollar auf seine Rettungsmission. Ob diese ihm gelingt, verrate ich nicht.

Anfangs sehr angetan von dem dunklen Humor und vielen Sprüchen, musste ich nach einiger Zeit feststellen, dass es manchmal auch zu viel des Guten war.
Bobby Dollars Suche in der Hölle zieht sich, und man hätte es gern etwas abkürzen können. Dennoch hat mich die Vielfalt, mit der Tad Williams die unterschiedlichen Ebenen und die Höllenbewohner sowie deren ‚Lebensstil‘ und bösen Taten beschreibt, veranlasst, keine Zeile zu überspringen.

Auf jeden Fall werde ich mir noch den ersten Teil zu Gemüte führen, denn der soll – Gerüchten nach – viel besser sein.

Davon werde ich mich aber selbst überzeugen.

Maren G. Bergmann

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