Tipp: Operation Elite

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…von Matthew Reilly

„Du magst es rasant? Actionreich? Mit einem Hang zur Dramatik?“

Um meine schlechte Laune zu vertreiben, brauchte ich etwas, dass meine Nerven an den Rand ihrer Reizbarkeit bringen würde, obwohl sie schon kurz vor dem Zerreißen waren.

Dieser ewige Wetterwechsel geht mir – verdammt noch mal – ziemlich auf den Zeiger!

Nun hatte ich die Qual der Wahl und tigerte vor unserer Bücherwand auf und ab, und konnte mich nicht entscheiden. Damit ich nicht in die Luft ging, bekam ich Unterstützung von meinem Mann.
Ein Griff ins Regal und schon hatte er mir einen dicken Wälzer an die Brust getackert.
„Hier! Lies den! Damit du wieder bessere Laune bekommst!“ Dann verschwand er und ich war allein.

Verdrossen schaute ich ihm hinterher. Dann begutachtete ich mir seine ‚Beruhigungskur‘, setzte mich auf das Sofa und begann zu lesen.

Von Beruhigung konnte hier nicht die Rede sein. Allein schon die Idee, dass eine geheime Gruppe von Milliardären ein immenses Kopfgeld aussetzt und einfach so beschließt 15 ausgesuchte Personen in den Tod zu schicken, fand ich absurd und …
….fesselnd.

Der Protagonist Shane Schofield ist einer der 15 „Auserwählten“. Die besten Kopfgeldjäger sind ihm auf den Fersen und jagen ihn rund um den Globus.
Doch die Kopfgeldjagd ist nur ein Ablenkungsmanöver, damit ein neues Waffensystem genutzt werden kann, um einen Krieg anzuzetteln. Und nur Shane Schofield kann es deaktivieren. Dabei gerät seine Gefährtin in Gefahr.

Operation Elite – Ein Thriller, wie ich ihn liebe. Operaton Elite

Liebe? Ja, auch davon ist ein bisschen vorhanden. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht viel für romantische Liebesromane übrig habe. Und für mich hat viel Romantik in einem Thriller auch nichts zu suchen. Dennoch ist es in Ordnung, wenn man mir als Leserin ab und zu mal eine Atempause gönnt. Aber bitte nicht zu lange! Und hier stimmen die Verhältnisse zwischen Action und Techtelmechtel.

Operation Elite ist der dritte Band, der von Shane Schofield handelt. Dennoch ist es nicht zwingend notwendig, dass man die Vorgänger ‚Die Offensive‘ oder ‚Ice Station‘ gelesen haben muss, um den Protagonisten zu verstehen und zu mögen, aber es tut auch nicht weh, wenn man sie hat.

Ice Station liegt bereits bei uns im Regal und Die Offensive wird ihr bald Gesellschaft leisten.

Mein Tipp, falls der Blutdruck mal wieder einen kleinen Aufschwung braucht.

Maren G. Bergmann

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